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Der Malaienbär

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Der Malaienbär (Ursus malayanus)

Der Malaienbär ist der kleinste unter den Großbären. Er erreicht ein Gewicht von bis zu 60 kg. Die weiblichen Tiere sind deutlich leichter.

Er hat im Gegensatz zu den anderen Bären ein sehr kurzes Fell. Die Hauptverbreitungsgebiete sind Thailand, Burma, Laos, Kambodscha, Vietnam sowie Borneo und Sumatra. Er ist vorwiegend nachtaktiv.

Seine Nahrung findet er oft in den Urwaldbäumen, hier kommt ihm sein geringes Gewicht im Gegensatz zu anderen Grossbären zugute. Auch die langen, kräftigen Krallen (siehe Bild oben), kann er dabei vortrefflich einsetzen.

Er wird in seiner Heimat als Jungtier, oft als Haustier gehalten und auf Märkten verkauft.

Seine Gallenblase, ist in der asiatischen Heilkunde sehr beliebt und erzielt im Handel hohe Preise.

Desweitern verringern Waldrodungen seinen Lebensraum. Nur durch umfangreiche Schutzmaßnahmen, wird die Art auch zukünftig überleben können.

 

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