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Nashornvögel, gehören zu der Familie der Rackenvögel. Ihre zum Teil leuchtend gefärbten Schnäbel sind weithin sichtbar. Von den über vierzig Arten sind die allermeisten Baumbewohner.
Einige afrikanische Arten von der Gattung Bucorvus leben auf dem Boden. Die mächtigen Schnabelaufsätze scheinen auf den ersten Blick sehr schwer zu sein. Da sie aus einer dünnen, äußeren Hornschicht bestehen, die ein schwammartiges Gewebe umgeben gehören sie zu den Leichtgewichten.
Nur bei dem Helmvogel (Rhinoplax vigil) aus Borneo, Malakka und Sumatra ist der Nasenaufsatz massiv. Bei den Nashornvögeln sind oft die kräftig gefärbten, nackten Hautstellen am Hals und um die Augen charakteristisch.
Viele Arten haben lange Scheitelfedern, sowie lange und gebogene Augenwimpern. Ihr Gefieder zeigt meistens Schwarz oder Braun-Weiß-Kontraste. Die Färbung ist fast immer geschlechtsneutral. Nur beim Männchen ist der Schnabelaufsatz meist geringfügig größer.
Die Körpergröße schwankt stark, der Zwergtoko mißt nur ca. 38 cm, während der Helmvogel 150 cm erreicht. Alle Nashornvögel sind Höhlenbrüter. Die meistens zwei bis vier Jungen werden mit Insekten gefüttert, nur der Trompeterhornvogel füttert mit Früchten.
Seine Jungen, wachsen auch langsamer da die Nahrung nicht so gehaltvoll ist. Die ausgewachsenen Vögel ernähren sich vorzugsweise von Beeren und Früchten, aber auch keinere Säugetiere (siehe obiges Foto) sowie Skorpione und Fledermäuse verschmähen sie nicht.
Ihre Lautäußerungen reichen von brummenden, brüllenden bis hin zu pfeifenden Tönen. Sie leben in größeren Gruppen die teilweise über hundert Tiere umfassen. Nashornvögel, haben gemeinsame Schlafplätze, die sie am anderen Morgen bei Sonnenaufgang wieder verlassen. Bei den Einheimischen sind ihre Federn ein beliebter Schmuck.
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