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Von früheren Entdeckern wurde er oft als Geißel des Amazonas bezeichnet. Aber Indianer lassen ihre Kinder auch dort baden, wo sich Piranhas aufhalten, ohne das Ihnen was geschieht.
Von den über 30 bekannten Arten, fressen nur ca. 5 Fleisch. Die anderen ernähren sich von herabfallenden Früchten und anderer pflanzlicher Kost.
Wenn in der Trockenzeit das Wasser in den Nebenflüssen fällt, ziehen sie sich in den Hauptstrom zurück. Im Schwarm werden dann aus dem Nest gefallene Jungvögel, andere Fische und Säugetiere die den Fluß durchqueren angegriffen.
Besonders wenn sie von verletzten Tieren das Blut im Wasser schmecken, artet es in einen Fressrausch aus. Die messerscharfen Zähne können die Beute innerhalb kurzer Zeit bis auf das Skellett abnagen. Indianer benutzen deshalb ihr Gebiß als Schere. Bei den pflanzenfressenden Arten sind die Zähne abgeflacht.
Die größte Art erreicht eine Länge von 35 cm. Inzwischen ist der Piranha aber auch schon in unseren Aquarien “heimisch” geworden. Für die Haltung des Schwarmfisches, kommen Becken ab 500 Liter in Frage. Pro Tier sollte man mit ca. 100 Liter Wasser rechnen. Wassertemperatur 22-28 Grad Celisus. pH wert 6,3-7,4. Gesamthärte dH bis 20 Prozent. Er ist ein relativ pflegeleichter, robuster Fisch und kann über 20 Jahre alt werden.
Am meisten gehalten, wird er rote Piranha (Pygocentrus nattereri), eine schöne, aber sehr aggressive ca. 30 cm groß werdende, fleischfressende Art. Die Nachzucht bei dem roten Piranha gelingt eher seltener.
Eine relativ friedliche Art, ist z.B.Pristobrycon calmoni, (Größe ca. 15 cm), die sich durchaus zur Vergesellschaftung, mit anderen gleichgroßen Fischen eignet. Als Nahrung dienen ihm fast ausschliesslich Pflanzen.
Bei der Einrichtung eines Piranhabeckens, ist unabhängig von der Art, immer auf ausreichende Versteckmöglichkeiten zu achten.
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