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Man nennt ihn auch Berglöwe, Cuguar (frz.), Cougar oder Silberlöwe. Er ist der größte Vertreter der Gattung Felis. Dennoch kann er nicht brüllen, wie Löwe (Panthera Leo), Jaguar (Panthera onca), Leopard (Panthera pardus), oder Tiger (Panthera tigris). Das Y-förmige Zungenbein ist verknöchert, bei der Gattung Panthera elastisch und schafft somit einen Resonanzraum.
Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Amerika, von Westkanada bis in den Süden Südamerikas. Es gibt ca. 30 Unterarten. Die größte Unterart ist Felis concolor oregonensis aus Nordamerika. Er bewohnt die unterschiedlichsten Landschaftsräume. Die, in den Tropen beheimateten Arten, sind meistens satter gefärbt, als die aus den nördlicheren Regionen.
Die Gesamtlänge beträgt ca. 3 m, das Maximalgewicht des Katers bis zu 120 kg. Die weiblichen Tiere sind deutlich leichter. Seine rundliche Kopfform ist deutlich ausgeprägt, auch seine Ohren sind rund. Die Schultern und Beine sind sehr muskulös, die kräftigen Pranken sind mit langen Krallen bewährt. Sein Fell ist relativ kurz behaart. Der Puma lebt zurückgezogen.
Das Revier des Pumas ist meist kleiner als das anderer Katzenarten seiner Größe. Er kann bis zu 6 m hoch, sowie 10-12m weit springen und ausgezeichnet klettern. Seine Beute sind Rehe, Hirsche und Bergschafe, manchmal reißt er aber auch Haustiere. Deshalb wird er stark bejagt, in einigen Gebieten ist er schon völlig verschwunden.
Die Tragzeit des Weibchens beträgt 90-96 Tage, der Wurf umfaßt ein bis sechs Junge. Sie sind bei der Geburt blind, aber schon gut behaart. Die dunkle Fleckenzeichnung ihres Felles verliert sich wenn sie älter werden. Ab einem Alter von zwei Jahren endet die Fürsorge der Mutter, sie sind dann selbstständig. Pumas werden ca. 15-18 Jahre alt.
Die tägliche Futtermenge bei Zoohaltung, beträgt ca. 3kg Muskelfleisch am Knochen, mit Mineralstoff- und Vitaminzusatz. Gelegentlich werden auch Innereien gefüttert. Gewöhnlich wird ein Fastentag pro Woche eingelegt.
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