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Der Tiger

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Der Amurtiger (Panthera tigris altaica)

Der Tiger, gehört zu den bekanntesten Großkatzen. Jedem Kind, ist ist nach dem Lesen des Dschungelbuches “Shirkan” der Königstiger (Panthera tigris tigris) ein Begriff.

Er hat noch einen größeren Verwandten, den sibirischen oder Amurtiger (Panthera tigris altaica), mit bis zu 320 kg Gewicht die mächtigste Katzenart auf Erden. Es gibt von ihm nur noch ca. 450 Tiere in freier Wildbahn. Anatomisch sind die Tiger stark den Löwen ähnlich. Ihr Skelett ist fast nicht voneinander zu unterscheiden. Kreuzungen beider Arten heißen “Liger”.

Der Tiger bevorzugt deckungsreiches Gelände, wo er mit seiner Streifenzeichnung schwer zu erkennen ist. Sein Körperbau ist ganz auf das Raubtierdasein ausgelegt. Massige Pranken, scharfe gekrümmte Krallen, bis zu 11 cm lange Reißzähne, sehr muskulöse Schultern und überragende Sinnesleistungen.

Bis auf die Paarungszeit ist er ein Einzelgänger. Auf die Unterstützung des Rudels, wie bei den Löwen ist er nicht angewiesen. Und dennoch, ist ein großes Männchen des Königstigers (Panthera tigris tigris) in der Lage, einen Gaur (Bos Gaurus) das größte Wildrind mit bis zu 1000kg Gewicht allein zu erlegen. Ein erwachsener Tiger frißt ca. 6-9 kg Fleisch täglich. Manchmal wenn die Jagderfolge ausbleiben, kann er auch bis zu einer Woche lang fasten. Denn, nur jeder 15.-20. Angriff führt zum Ziel.

Die Tragzeit des Weibchens beträgt 105-115 Tage. Der Wurf besteht aus bis zu sechs Jungen, aber nur ein bis zwei davon werden erwachsen. Kranke und schwache Tiere werden von der Mutter beseitigt. Bei der Geburt sind die Jungen ca. 3 Pfund schwer, blind, aber schon behaart. Die ersten 8 Wochen bekommen sie nur Muttermilch, danach zusätzlich Fleischnahrung. Mit ca. 7-8 Monaten bringt ihnen die Mutter lebende Beute mit, die sie dann selbst töten können.

Eine Tigerin kann im Laufe ihres Lebens bis zu 20 Junge großziehen. Vom Königstiger, gibt es in seinem Verbreitungsgebiet noch ca. 4000 Tiere. Die Indische Regierung, unternimmt große Anstrengungen, durch Schutzmaßnahmen die Art auch zukünftig vor der Ausrottung zu bewahren.

 

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