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Die Amazonen, sind “selbstständiger” und unempfindlicher als die meisten anderen Arten. Gefiederrupfen kommt bei ihnen selten vor, außer bei Milbenbefall oder ähnlichem.
Der beliebte Graupapagei, ist viel sensibler und reagiert auf Umwelteinflüsse deutlich nervöser. Manche sagen, der Graue, sollte erfahrenen Haltern vorbehalten bleiben. Denn in Tierheimen, kann man dann die “Gerupften” sehen, wo die Halter nicht mit ihm zurecht kamen, oder der Papagei nicht mit dem Halter.
Die Amazonen, werden überwiegend schnell zahm, bleiben es aber nur, wenn eine gewisse “Erziehung” statt findet. Sie merken, sehr schnell, wie weit sie gehen können. Wenn man alles durchgehen läßt, hat man bald einen “Trotzkopf” der immer versucht sich durchzusetzen.
Es gibt Halter, die mit Amazonen seit Jahrzehnten glücklich zusammen leben. Bei anderen, entwickelten sich die Vögel , zu Beißern und Schreiern. Denn viele, geben bei Problemvögeln zu schnell auf. Normalerweise, sind Amazonen direkt und offen. Ihr Verspieltheit kennt kaum Grenzen.
Wenn jemand, auf ihre Bedürfnisse eingehen kann, wird auch ein Anfänger einen tollen Begleiter haben. Die Geschlechtsreife, tritt etwa mit fünf bis sechs Jahren ein. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei ca. 50 Jahren
Bei der Frage, ob eine oder mehrere Amazonen, ergibt sich folgendes: Wenn, ich nicht in der Lage bin, mich täglich mit dem Vogel längere Zeit zu beschäftigen, auf keinen Fall ein Einzeltier. Da, ein Papagei, die Intelligenz eines vierjährigen Kindes hat, braucht er Beschäftigung. Besser ist es auf jeden Fall, wenn die Amazone einen Partner hat.(gilt für alle Papageien!)
Die Zutraulichkeit, ist dann auf Dauer etwas geringer. Überlegen, was einem wichtig ist, das Wohl des Tieres muß immer an erster Stelle stehen.!
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