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Nistkästen vor dem Siebenschläfer schützen

Viele Leute die Nistkästen als Bruthilfe für unsere Vögel aufhängen, kennen das Problem. Der Siebenschläfer (Glis glis) hat sich über die Eier oder die Jungvögel hergemacht.

Um dem zu vorzubeugen, sollte man die Nistkästen an Stämmen von Nadelbäumen befestigen und nicht an Laubbäumen.

Das Harz der Nadelbäume verklebt die Haftballen an den Füssen des Siebenschläfers und darum meidet er sie.

(U.Krink 7.9.06)

Gemeinschaft von Kegelrobbe und Seehund

Ca. 20 Kegelrobben leben auf Helgoland mit über 100 Seehunden zusammen. Naturfreunde und Fotografen können sich den Tieren bis auf etwa 30 Meter nähern, ohne dass die Tiere flüchten.

Da die Jagd auf die Tiere vor über 30 Jahren eingestellt wurde, ist jetzt solch ein “naher” Kontakt möglich.

(Der Verfasser U.Krink 30.7.06)

Natur pur unerwünscht ! Abschuss des Bären.

Viele Menschen sehnen sich nach der Natur. Aber wenn sie dann endlich nach 170 Jahren wieder da ist, werden die Jäger auf den Plan gerufen.

Bruno traute sich doch tatsächlich in die Nähe des Menschen und tötete dort Schafe, Hasen und Hühner. Als Dessert genehmigte er sich bei den Imkern deren Wabenhonig. Ein Braunbär (Ursus artcos) ist ein Raubtier, er geht nicht in den Laden um einzukaufen.

Ob bei seinen Jagdausflügen auch Menschen gefährdet waren, bleibt weiterhin fraglich.

(28.06.06 Der Verfasser U.Krink)

Deutlich mehr Marderhunde in Deutschland

Der Bestand des Marderhundes (Nyctereutes procyonoides) hat in den letzen Jahren deutlich zugenommen. Es gibt aber bei der Verbreitung  regionale Unterschiede. Die meisten Tiere kommen in Ostdeutschland vor. Genaue Zahlen über den Bestand liegen aber nicht vor.

Der bis zu 10 kg schwere Marderhund wird oft mit dem Waschbär (Procyon lotor) verwechselt. Da er ein Zehenspitzengänger ist, kann er aber in Bewegung leicht von dem unelegant laufenden Waschbär, als Sohlengänger unterschieden werden.

(23.04.06 Der Verfasser U.Krink)

Madagaskar : Neue Lemurenarten entdeckt

Bei den beiden neuen Halbaffenarten handelt es sich allerdings um Exemplare die bei der einheimischen Bevölkerung schon seit langem bekannt sind. Auch Forscher haben sie schon gesehen allerdings hat man nicht erkannt das es neue Arten sind.

„Mirza zaza” heisst jetzt die eine 300 Gramm schwere Art die im Norden der Insel lebt. Sie erinnert vom Aussehen her an ein Grauhörnchen. Die zweite im Westen vorkommende Art Microcebus lehilahytsara ist ein kleiner, zierlicher, braungefärbter Mauslemur.

Über die Lebensweise der “neuen” ist noch relativ wenig bekannt.

Somit sind auf Madagaskar nun 49 Lemurenarten erfasst.

(11.8.05)

Bussard greift Jogger an

"Zuerst dachte ich, da wirft jemand mit Steinen", so der Jogger zur PZ, "dann drehte ich mich um und sah, dass ein Vogel, der gerade dabei war den nächsten Angriff zu starten, mich am Kopf getroffen hatte." Was wie aus dem Drehbuch von Hitchcocks "Die Vögel" klingt, ist am Mittwochabend im Gersbachtal passiert. Auf einem Parallelweg in der Nähe des Naturfreundehauses joggte der Mann, der seinen Namen nicht preisgeben will, wie schon öfters, in Seelenruhe, als ihn der Greifvogel von hinten am Kopf attackierte.

Insgesamt achtmal flog der Greifer auf den Mann zu, bis sich dieser mittels eines Stockes den Verfolger vom Hals halten konnte. Der Mann musste sich nach dem Angriff ambulant behandeln lassen. Die Krallen des Angreifers hatten ihre Spuren auf der Kopfhaut hinterlassen.

Doch was war in den Vogel gefahren? Der Pirmasenser Klaus Dieter Stretz, Kenner von Greifvögeln, kennt das Verhalten, bezeichnet es aber als sehr selten: "Wahrscheinlich hat es sich um ein Jungtier gehandelt, das entweder den Jogger als Angreifer angesehen hat, oder aber ein Nestflüchtling war. In letzterem Fall hat er den Schopf des Joggers als sein Nest angesehen und versucht nach Hause zu kehren. Dieses Verhalten kommt hin und wieder vor, ist jedoch eher als selten anzusehen. Die Jungtiere, welche gerade die Welt entdecken, sind einfach zu unerfahren, um eine solche Situation richtig abzuschätzen. Dabei geraten sie schon mal in Panik und attackieren dann den Menschen."


Für den Mann, der schon Jahre lang auf dieser Strecke joggt, war es eine ganz neue Erfahrung, zur Abwechslung mal nicht von Hunden auf dem Boden, sondern von einem Vogel aus der Luft angefallen zu werden. Mit dem Wissen von Stretz, kann er es nun aber als "Jugendsünde" des Vogels abtun.

(Quelle: Pirmasenser Zeitung vom 18.06.05)

Wasserbüffelzucht in Deutschland

Der ursprüglich aus Asien stammende Wasserbüffel (Bubalus bubalis) wird seit einigen Jahren auch in Deutschland gehalten und gezüchtet. Momentan gibt es bei uns 35 Züchter mit ca. 800 Tieren. Jungtiere kosten etwa 1000 €.

Die schwarzen sanften Riesen sind sehr robust, und deutlich intelligenter als unsere “Hochleistungsrinder”. Man kann zu ihnen ein persönliches Verhältnis aufbauen, wie zu einem Hund. Auch als Reit und Arbeitstier sind sie hervorragend geeignet.

Die Büffelmilch enthält doppelt soviel Fett wie die unserer Kühe, aber deutlich weniger Cholesterin. Auch das Fleisch ist qualitativ hochwertiger.

Bei der Haltung ist z.B. ein kleiner Teich mit flachem Zugang vorteilhaft. Denn sie geniessen jedesmal ein Bad im Wasser.

Leider wird in der Landwirtschaft (Tierzucht) dem Wasserbüffel noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Das liegt teilweise an den seit Jahrzehnten festgefahrenen alten Strukturen. Aber die Haltung von Wasserbüffeln wäre auch finanziell ein gute Alternative.

(Der Verfasser U.Krink)

Ökologisches Geld

Die GLS - Bank in Bochum wurde 1974 gegründet. Sie ist die erste ethisch-ökologisch orientierte Bank Deutschlands.

Sie können bei der GLS - Bank mitbestimmen, in welchem Bereich Ihr Geld eingesetzt wird. Es werden zur Zeit ca. 3000 zukunftsweisende Projekte unterstützt.

Desweiteren wird über die Kreditvergabe öffentlich berichtet.

Aber auch Ihren normalen Zahlungsverkehr können Sie hier abwickeln.

 www.gemeinschaftsbank.de

 

Haltung von Exoten

Die Frage ist, was ist bei uns heute noch exotisch. Als ich z.B. vor ca. 25 Jahren in einem Zooladen einen grünen Leguan (Iguana iguana) sah, war es damals eine kleine Sensation.
 
Heutzutage ist der grüne Leguan ein "Allerweltstier". Er wird z.B. auf Farmen in Afrika gezüchtet und dann nach Deutschland exportiert. Man bekommt ihn im Zoohandel als Jungtier schon für 29,- €.
 
Ähnlich ist es, wenn im Jahr 2005 jemand mit einem Affen auf der Schulter durch die Fussgängerzone läuft. Allenfalls ein altes Mütterchen schaut noch erstaunt hin.
 
So ändern sich eben die Zeiten.
 
Auf Tierbörsen wird heute ganzjährig fast alles angeboten, was der Interessent wünscht. Die Veranstalter haben einen immer dicht gedrängteren Terminkalender. Da die Ausstellungsfläche oft nicht mehr für alle Anbieter ausreicht, finden die Börsen jetzt mehrmals pro Jahr statt.

Vielleicht gibt es in Zukunft auch Elefantenbörsen. Die Veranstaltungen könnten dann folgendermaßen ablaufen: In Halle 1 werden die Afrikanischen (Loxodonta africana africana) angeboten und in Halle 2 die Indischen (Elaphas maximus).

(Der Verfasser U.Krink)

Greifvögel für Liebhaber

Wer findet sie nicht toll den majestätischen Steinadler (Aquila chrysaetos) oder den pfeilschnellen Wanderfalken (Falco peregrinus). Die Greifvogelzucht hat mittlerweile in Deutschland auch durch die Falknereien zugenommen.

Das früher übliche Aushorsten von Wildbeständen, gehört heute weitestgehend der Vergangenheit an.

Die Haltung von Greifvögeln ist genehmigungspflichtig, (Gutachten für Haltungsbedingungen hier)

Wichtig ! Wer zum Beispiel einen Greifvogel hält, darf ihn erst für die Beizjagd verwenden, wenn er den Falknerschein besitzt. Um die Prüfung für den Falkerschein abzulegen, ist der Besitz eines Jagdscheins erforderlich.

Die Preise für einen Greifvogel (Jungtier) beim Züchter, liegen bei etwa 300 € für einen Sakerfalken (Falco cherrug),  Wanderfalke (Falco peregrinus) 350-500 €, Steinadler (Aquila chrysaetos) 3800-5000 €.

(Der Verfasser U.Krink)

Der Wolf heult in Deutschland wieder

Der von Polen nach Brandenburg eingewanderte Wolf (Canis lupus) scheint sich bei uns mittlerweile heimisch zu fühlen. Bleibt nur zu hoffen, das die Aktzeptanz seitens der Bevölkerung und der Jägerschaft vorhanden ist.

Auch in anderen Bundesländern Deutschlands, würde Isegrim geeignete Lebensräume vorfinden.

Die Chancen ihm in freier Wildbahn zu begenen, sind allerdings sehr gering. Gewöhlich macht er um den Menschen einen großen Bogen. (Er sieht uns aber wir nicht ihn)

Viele werden die Tiererzählung von Ernest-Thompson-Seton (1860-1946) kennen, “Courtraud der Königswolf von Frankreich” die sich in der Zeit König Karls des VII in Paris und Umgebung zutrug.

Courtraud soll um 1424 geboren worden sein, im Sommer 1427 wurde er erstmals voll erwachsen gesehen, seine Körpergröße war einem Pony ebenbürtig.

Er versetzte mit seinem Rudel in den darauffolgenden Jahren, Mensch und Vieh in Angst und Schrecken, es gab bedeutende Verluste bei Mensch und Tier (hauptsächlich in den Wintermonaten).

Der Befehlshaber der Stadt Paris “Boisselier” brachte Courtraud nach Jahren, dann endlich im Kampf mit einem Speer zur Strecke, aber auch Boisselier verlor dabei sein Leben.

Oder man erinnere sich an das deutsche Märchen vom Rotkäppchen.

Heute ist es für Rotkäppchen, das erhoffte Bild vom Wolf nach Hause zu bringen, dennoch wesentlich einfacher als zu den Zeiten von Grimms Märchen.

Denn anders als damals, wo Sie einen Korb mit einem Kuchen für die Großmutter trug, hat Sie heute bestimmt Ihr Foto-Handy dabei.

(Der Verfasser U.Krink)

Jagdhund schoß Jäger an

Ein Jagdhund hat einem Jäger im Münsterländischen Nottuln eine Schrotladung ins Hinterteil geschossen und ihn schwer verletzt.

Der Hund war auf die Vordersitze eines Autos gesprungen,
auf denen zwei Jäger ihre Schrotflinten abgelegt hatten.
Dabei löste sich ein fataler Schuß.

(Quelle:age)

Clearlake - USA

Dosha ist zwar ein Hund, hat aber die sprichwörtlich sieben Leben einer Katze: Zuerst wurde sie von einem Auto überfahren, dann wurde ihr in den Kopf geschossen, und schließlich war sie in einer Gefriertruhe gefangen.

Dosha hat aber überlebt und erholt sich bestens von den Strapazen. Das Drama der Hündin aus Kalifornien, begann am Dienstag. Nachdem das Tier auf der Strasse angefahren wurde, wollte ein Polizist Dosha mit einem Kopfschuss erlösen.

Die nun für tot gehaltene Hündin wurde den Veterinärbehörden übergeben und dort in einen Gefrierschrank gelagert. Nach zwei Stunden bemerkte ein Tierarzt, dass Dosha lebte. Die Hündin wurde operiert und erfreut sich jetzt bester Gesundheit.

Tiere befreit

La Côte. Ein Sonderkommando aus rund 60 Gendarmen, Feuerwehrleuten und Tierärzten hat am Mittwoch in der ostfranzösischen Ortschaft La Côte bei Belfort einen Privat-Zoo aufgelöst. In einer mehrstündigen Aktion befreiten sie rund hundert Tiere - Leguane, Kaimane, Füchse, Emus, Schildkröten sowie Skorpione und allerlei Insekten - die von einem begeisterten Sammler in schmutzigen und zu kleinen Käfigen gehalten wurden. Die Exoten sollen nun in Tierparks untergebracht werden, wo sie artgerecht leben können.

Der Aktion war eine monatelanger Rechtsstreit zwischen dem Sammler, einem 45-jährigen Handwerker, und den zuständigen Behörden vorangegangen. Die Zwangsevakuierung wurde schließlich im Juli vom zuständigen Verwaltungsgericht angeordnet, weil der Mann seinen Zoo nicht freiwillig aufgeben wollte. Gegen ihn hatten auch mehrere Tierschutzverbände geklagt. Manche der Tiere waren unterernährt, andere mangels Bewegung fettleibig.

Über Einsamkeit braucht der Franzose auch weiter nicht zu klagen: Ihm bleiben rund 150 Katzen, Hunde, Schafe, Gänse, Hühner und andere Haustiere, die zunächst nicht beschlagnahmt wurden. Deren Haltung sei nicht durch internationale Abkommen verboten, erläuterte eine Tierärztin. Nach ihren Angaben wollen die Behörden aber überwachen, ob sich der Mann künftig angemessen um seine Zöglinge kümmert.

(Quelle:afp)

Reptilien auf dem Vormarsch

In England werden zur Zeit rund fünf Millionen Reptilien in Privathaushalten gepflegt. Experten schätzen, dass sich die Zahl weiter erhöht, bis zum Jahr 2006 auf über sechs Millionen. Dann wären die Hunde von den Exoten auf Platz drei verdrängt worden. Platz eins hält die Katze mit ca. 7,5 Millionen Tieren.

Besonders beliebt bei den Reptilien sind Bartagame, Wasseragame, Chamäleon, Leopardgecko, Boa constrictor und Kornnatter.

Quelle: The Telegraph, London

Digtitale Fotos: Wieviel Pixel für wen ?

Wer sich mit dem Gedanken trägt eine Digtitalkamera zu kaufen, steht vor der Frage welche soll es sein. Das Angebot ist mittlerweile riesig. Marktführer ist zur Zeit Canon.

Für Tieraufnahmen, vor allem im Freiland ist ein großer Zoombereich sinnvoll, der den Telebereich abdeckt. Die Brennweite des Objektives, sollte in der Teleeinstellung über 50mm betragen, dann kann man schon einen großen Bereich abdecken. Generell gilt: der optische Zoom bringt wesentlich bessere Bildqualität als der digitale. Kameras die nur einen digitalen Zoom haben, meistens Einsteigermodelle kommen nicht in Frage.

Bei Makroaufnahmen z.B. für Insekten ist die Nahgrenze wichtig. Mit guten Kameras, können Sie sich bis unter 5cm Abstand dem Objekt nähern. Bei Sucherkameras, hier den Monitor benutzen und nicht den optischen Sucher, weil sonst das Motiv nachher versetzt auf dem Bild zu sehen ist.

Für den fortgeschrittenen Fotografen, oder den Profi ist die Spiegelreflexkamera erste Wahl. Durch die Möglichkeit des Objektivwechsels, kann man sie immer dem jeweiligen  Aufgabengebiet anpassen. Auch ist die Zubehörpalette sehr umfangreich. Allerdings liegt auch der Einstiegspreis deutlich höher, als bei einer Sucherkamera.

Wieviel Pixel brauche ich ?

Generell gilt: Für Papierabzüge brauchen Sie mehr Pixel als für Computer und Internetanwendungen. 

  • 1.x Megapixel - ältere Modelle und sehr preiswerte Digitalkameras, Papierabzüge bis 9X9 cm.
  • 2.x Megapixel -  Kompaktkameras und preiswerte Modelle; Für PC und Webanwendugen ideal. Papierabzüge sind bis zum Format 10x15cm möglich.
  • 3.x Megapixel - Papierabzüge bis ca. 13x18cm möglich;  
  • 4.x Megapixel - Papierfotos sind bis zum Format von ca. 20x30cm möglich;
  • 5.x Megapixel - Höherwertige Kameras; Fotos der Größe 30X40 möglich.
  • 6.x Megapixel - Kameramodelle der  gehobenen Leistungsklasse; Einstiegsmodelle der Spiegelreflexkameras sind erhältlich.
  • 8.x Megapixel - Topmodelle; Hier beginnt die Profiklasse; kaum noch Einschränkungen bei der Größe von Fotos, Ausschnittvergrößerungen sind möglich.
  • 10+ Megapixel und mehr - Profi - Klasse; für sehr anspruchsvolle Aufnahmen; ohne Vergrößerungslimit; extrem hohe Detailauflösung. Papierfotos im “Tapetenformat” sind möglich.

(Der Verfasser U.Krink)

Eines der beliebtesten Haustiere unter den Vögeln, ist nach wie vor der aus Australien stammende Wellensittich. Es gibt ihn heute in über 80 Farbschlägen, viele wissen gar nicht das die Wildform nur grün ist.

Eine Einzelhaltung ist auch beim Wellensittich als Schwarmvogel nicht artgerecht.

Bei der Namensgebung sollten die Vokale A, I oder U enthalten sein. Solche Worte sind für den Vogel leichter erlernbar. Er spricht sie dann auch schneller nach.

(Der Verfasser U.Krink)

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