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In der Beliebheitsskala, kommen nach den Landschildkröten gleich die Wasserschildkröten. Eine große Anzahl, wird in Deutschland von Liebhabern gepflegt. Oft dient ein Aquarium, das vorher mit Fischen bestetzt war, als neue Heimat für die “Gepanzerten”. Die Tiere lebten schon vor 180 Mio. Jahren auf unserer Erde.
Die meisten Wasserschildkröten sind fleißige Schwimmer. Also immer ein ausreichend großes Becken zur Verfügung stellen. Als Faustregel für die Größe gelten folgende Abmessungen: Panzerlänge des großen Tieres mal 5 ergibt die Länge, sowie Länge mal 3 ergibt die Breite des Aquariums.
Das Gewicht des Beckens, erreicht komplett eingerichtet leicht 250 kg. Es ist schon vorgekommen, das der eine Etage tiefer lebende Mitbewohner, am nächsten Morgen neue Haustiere hatte, von denen er am Vorabend noch nichts wusste. (Statik, Decke durchbrochen).
Die Wassertemperatur sollte ca. 22-27 Grad betragen, je nach Art. Eine tägliche 10 -20 minütige Bestrahlung, aus ca. 1m Abstand mit einer UV Lampe (z.B. Osram Vitalux) ist als Sonnenersatz zur Vorbeugung gegen Rachitis sehr sinnvoll.
Fütterung: Sie macht bei den Tieren kaum Probleme, da sie überall erhältlich ist. Die Pflanzliche Kost kann aus Salat, Kräutern, Obst (z.B.Bananen) bestehen. Wasserschildkröten nehmen gerne tierische Nahrung in Form von Katzentrockenfutter, fettfreies Rinderhackfleisch, sowie Süßwasserfische (in Streifen geschnitten zu sich.) Es ist darauf zu achten, die Futtermengen etwas zu kontrollieren, da oft mehr gefressen wird als für das Tier zuträglich ist (Überfettung). Die Nahrungsaufnahme erfolgt nur im Wasser. Die Reste der Mahlzeit, sollten umgehend aus dem Becken entfernt werden.
Achtung ! Werden unterschiedlich große Tiere zusammen gehalten, kann es bei der Fütterung durch Beißereien, leicht zu ernsthaften Verletzungen kommen.
Als Nahrungsergänzung kann ca. alle 3 Tage, pro Tier ein bis zwei Tropfen Multivitaminsaft, oder eine Messerspitze Vitaminpulver verabreicht werden.
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